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kleine Zahlenspielerei

  • spass_am_gas
  • Autor
01 Apr 2005 09:40 #1 von spass_am_gas
kleine Zahlenspielerei wurde erstellt von spass_am_gas
Ich möchte mit den nachfolgenden Ausführungen niemanden den Spass verderben, jemanden schlecht machen oder auf die Füsse treten. Es soll eine rein ökonomische Betrachtung sein.

Es werden keinerlei Angaben zu Umrüstern und Anlagen gemacht. Fragen hierzu bleiben unbeantwortet! Ich bitte um Verständnis.

Ich habe nun einige Angebote, um mein Auto auf Gas umbauen zu lassen. Der Dt. Umrüster möchte komplett 2.825 EUR und der Polnische Umrüster möchte 1799 EUR dafür haben. Ist ja schon ein gewaltiger Unterschied. Doch betrachte ich mir die Sache genauer, reduziert sich dieser erheblich, denn:

- der gefahrene Km wird mit 0,30 EUR angesetzt (gem. Bundesreisekostengesetz)
- die investierte Stunde mit meinem Stundensatz von 16,65 EUR (hier kann jeder
seinen für sich zuständigen Stundensatz verwenden)
- die Abwesenheit vom Wohnort (gem. Bundesreisekostenegsetz -Ausland) zzgl.
Übernachtungskostenpauschale

Umbau in D:
Kosten des Umbaues 2.825,00 EUR
Fahrtkosten 100 km = 30,00 EUR
Fahrtzeit 2h = 33,30 EUR
Übernachtungskosten: 0,00 EUR
Verpflegungskosten: 0,00 EUR
Summe: 2.888,30 EUR

Umbau in PL:
Kosten des Angebotes: 1799,00 EUR
Fahrtkosten: 1.260 km = 378,00 EUR
Übernachtungskosten: 62,00 EUR
Verpflegungskosten 2x14h = 40,00 EUR
Fahrtzeit: 12:30 = 208,13 EUR
Summe: 2.487,13 EUR

Ersparnis PL gegenüber D: 401,17 EUR

Da sind ja unsere Umrüster in D ja nun doch nicht so teuer wie immer behauptet.

Lohnt sich eigentlich dieser Aufwand, wenn man bedenkt, dass man mindestens einmal zur Gewährleistung muss? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich mehr als einmal zur Gewährleistung war ... Da rückt natürlich nun die Armotisation doch weiter in die Ferne.
Viele werden nun, vielleicht zu Recht, behaupten, ich sei eine Büroklammer, Krümelmonster und ähnliches. Mag sein und jeder solle selbst entscheiden, wo er sein Fahrzeug umrüsten lassen möchte.

Auf die Reaktionen bin ich schon gespannt! Immer her mit der Meinung!

Allen ein schönes Wochenende. :-)

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  • jensichen
  • Autor
01 Apr 2005 10:07 #2 von jensichen
jensichen antwortete auf kleine Zahlenspielerei
Sind die TÜV-Eintragungen in der "Polen-Rechnung" mit dabei ?

Die Rückfahrtkosten sind wesendlich niedriger, denn Du fährst ja schon auf Gas.

Mein deutscher Umrüster hat mir eine kostenlose durchsicht nach 3000 km angeboten, rechne das nochmals dazu, aber sicherlich gibt es wieder polnische Firmen die dies in Deutschland erledigen lassen.

Für mich würde sich eher die Frage der Gewährleistung stellen,
was geschieht, wenn ein in polen umgerüstetes Fahrzeug einen schaden durch die Anlage erleidet ?!

Grüße Jens
( Umgerüstet in Deutschland und sehr zufrieden )

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  • azzkikr
  • Autor
01 Apr 2005 11:35 #3 von azzkikr
azzkikr antwortete auf kleine Zahlenspielerei
Natürlich sind die Zahlen, die du ansetzt schon etwas neben der Spur. Wenn ich ür mich so etwas kalkuliere, dann rechne ich mit den realen Kosten und nicht mit fiktiven. Um nur mal die Fahrtkosten zu rechnen...Ich brauche auf 100 km keine 30 € für Sprit. Aber wenn ich 1700 km Fahrt-km hätte, würde ich nicht mal im entferntesten über einen Polen-Umbau nachdenken. Das wär mir zu weit. Vor allem, da die renommierten Betriebe in PL auch permanent an der Preisschraube drehen. Für ne Venturi-Anlage würde ich es wohl auch machen, aber ansonsten habe ich mein Auto auch in D umrüsten lassen, vor allem, weil es Förderung gab ;-)

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  • spass_am_gas
  • Autor
01 Apr 2005 19:14 #4 von spass_am_gas
spass_am_gas antwortete auf kleine Zahlenspielerei
Richtig, für 100km verheize ich auch keine 30,00 EUR Sprit!

Jedoch muss man bedenken und darf es auch nicht außer Acht lassen:

Damit man mit dem Auto überhaupt am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf, hat man erst einmal Fixkosten. Diese wären die Kfz.-Steuer, die Haftpflicht- und evtl. eine Teilkaskoversicherung. Mit jedem gefahrenen Km ergibt sich ein Wertverlust für das Fahrzeug, welcher abgeschrieben werden muss. Hin und wieder sollte man mal auch einen Kundendienst ausführen lassen. Na ja, Reparaturen kommen ja auch noch dazu ...

Wenn ich mir so meinen Voyager anschaue, habe ich an Fixkosten:

Kfz.-Steuer: 224,00 EUR
Versicherung (VK&TK bei 35%): 446,00 EUR
Kundendienst: ca. 400,00 EUR
Reparaturen: . ca. 200,00 EUR
Wertverlust (12% vom Zeitwert): ca. 2.100,00 EUR
Summe Fixkosten: 3.320,00 EUR

Als variable Kosten kommen bei einer jährlichen Fahrleistung von 25.000 km hinzu:

1l Benzin blfr. kostet im Schnitt 1,13 EUR und der Kleinwagen benötigt davon 12l/100km. Die variablen Kosten belaufen sich auf 3.390,00 EUR.

Ergibt im Jahr also 6.710,00 EUR. Das ganze dann durch die jährl. Fahrleistung eribt einen km-Preis von: 0,27 EUR. Also liegen die Beamten bei ihrem Bundesreisekostengesetz ja gar nicht so daneben.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

:-)

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  • spass_am_gas
  • Autor
01 Apr 2005 19:17 #5 von spass_am_gas
spass_am_gas antwortete auf kleine Zahlenspielerei
Hallole,

Gemäß dem mir vorliegenden Angebot sind die TÜV/Dekra-Gebühren mit dabei.

Richtig ist, dass man heimwärts mit Gas fährt, doch zum Glück wird das bei Kilometerpauschalen noch nicht berücksichtigt ....

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

:-)

Chrysler Voyager 3.3LX Automatik; ein "Amerikanischer Kleinwagen" aus Graz; seit 30.01.2006 nun auch mit Gas unterwegs! momentan mit 12l normal bleifrei oder 14l Gas auf 100km

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  • azzkikr
  • Autor
02 Apr 2005 12:51 #6 von azzkikr
azzkikr antwortete auf kleine Zahlenspielerei
Moin,

nun hier auch nochmal...Was möchtest Du uns damit sagen? Das Autofahren Geld kostet? Das wusste ich schon vorher, bei 60 tkm im Jahr (auf meiner Uhr) ist das auch nicht so wenig. Aber ich fahr ja nicht zum Spass sondern verdien damit mein Geld, insofern ist das für mich ok.

Grüsse.

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