Krisenzeiten machen erfinderisch - so gibt es neben Autogas und Erdgas auch weitere alternativen, um mit Gas zu fahren. Vor allem in Kriegszeiten wurden, aufgrund von Treibstoffmangel, hierzulande
Verbrennungsmotoren mit Holzvergaser ausgestattet, um weiterhin mobil zu bleiben. Statt Gas wurde allerdings zunächst
Tankholz benötigt und
im Holzvergaser verbrannt. Die bei dem Verbrennungsvorgang aus dem Holz entweichenden Gase wie Methan und Kohlenmonoxid sind brennbar und daher für Verbrennungsmotoren (Ottomotoren) geeignet. Als Brennstoff wurden möglichst Buchenholzscheite verwendet. Hierbei ersetzte das aus 3 Kilogramm Holz gewonnene Brenngas etwa 1 Liter Benzin! :whistle:
1945 gab es in Deutschland so viele
Holzgas- und Generatorgaswagen, wie derzeit Autogasfahrzeuge (ca. 500.000).
Opel Kapitän Baujahr 1939 mit Holzvergaser: