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Funktioniert eure Autogasanlage bisher störungsfrei oder gab schon mal Probleme?

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Umfrage: Habt ihr mit eurer Autogasanlage schon mal Probleme gehabt? (Wenn ja, welche)

Nein, bisher nicht
12 75%
Elektrischer Fehler
1 6.3%
Defektes Bauteil
2 12.5%
Einbaufehler
Keine Stimmen 0%
Anderes Problem
1 6.3%
Anzahl der Wähler: 12 ( roller1, Focusgaser, 04253, georg, MrFormel1 ) Mehr
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22 Jun 2014 19:41 #1 von Marco
Mit einer Autogasanlage lässt sich sicher viel Geld sparen. Trotzdem kann es auch hier mal zu Problemen kommen. Wie sieht es bei euch aus? Läuft eure Autogasanlage bisher fehlerfrei oder gab es schon mal Störungen (wenn ja, welche)?

Dateianhang:

MITSUBISHI Lancer Kombi 2.0
Prins VSI LPG

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23 Jun 2014 12:15 #2 von boltenopi
Im Winter, so bei 3 - 5 Grad+, hatte ich verschiedene Aussetzer,Der Wagen ging dann regelmäßig aus. Nach einem Neustart im Benzinbereich startete er dann wieder und nachdem ich richtig brutal Gas gegeben hatte lief er dann nach einiger Zeit richtig. Eine Inspektion hat dann alles wieder normal laufen lassen. Ich habe eine BRC-Anlage

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23 Jun 2014 20:15 - 23 Jun 2014 20:17 #3 von bonksig
Deutsche Gas Anlage OMVL. -70t/km gefahren .Fahrzeug MB E-200 bj.1999 km stand beim Umrüstung 125t/km.Keine stõrungen;
Letzte Änderung: 23 Jun 2014 20:17 von bonksig.

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24 Jun 2014 19:38 - 24 Jun 2014 19:39 #4 von MrFormel1
Hallo!
Ich hatte bei ca. 80000km eine defekte Membran im Verdampfer. ca. 30€ für einen Dichtsatz, und 4 h Arbeit (der Deckel des Verdampfers musste nachgedreht werden, war schon angegriffen. Ich nenne eine Mini-Drehmaschine mein eigen)

Eigendlich müsste ich bei Einbaufehler auch ein Kreuz machen, Mehrfachnennung geht hier aber nicht.
Der Einbaubetrieb (welcher schon lange pleite ist) hat mir ein Drehzahl-Modul verbaut, welches aber nicht notwendig war. Dieses war Temperaturanfällig, und fiel bei ca. 80° aus. (z.B. im Sommer bei 25° im Stau stehend, es war im Motorraum verbaut) Das Drehzahlsignal war dann weg, das Prinz-Steuergerät dachte, der Motor wäre aus, und die Anlage lief im Benzinbetrieb. Keine Fehlermeldung. Ich habe 2,5 Jahre gebraucht, um das so herauszufinden, 3 Umrüster konnten mir nicht helfen.
Naja, wenigstens habe ich dabei was gelernt.
MFG
MrFormel1
Letzte Änderung: 24 Jun 2014 19:39 von MrFormel1.

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06 Jul 2014 20:27 #5 von power-prinz
Probleme gibt's ja leider immer wieder.
Manchmal liegt`s aber auch nicht an der Anlage .
Es kann genauso gut am Motor liegen ,das z.b. Rail`s den geist aufgeben - durch defekte Thermostate/Wasserpumpen.
Anders aber auch falsche Düsenbestückung der Rail´s oder ewig nicht getauschte Gasfilter.
Membranen hätten wir da natürlich auch noch ,die ab und an Gas durchlassen.
Ausfälle der Anlage könnten dann natürlich auch noch mit defekten Nockenwellensensoren / Lambdasonden zu tun haben - soweit die Anlage dort angeschlossen wird.
Des öfteren sind dann auch Themperatur-sensoren schuld ,das die Anlagen nicht mehr umschalten.
Die Liste Könnte man jetzt noch so weiterführen.
Euch noch ein Fröhliches Gasen ;)

Der Partner im Grenzland
Wendlin-Autogastechnik
Autogasanlagen/Kfz - Reparaturen
Einbau/Reparatur von Zavoli,Tartarini,KME,ect.
Tel. 02562/6554

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21 Sep 2014 13:36 #6 von georg
Ich bin bisher ca 800.000 km mit LPG gefahren. Ohne Probleme nur normale Wartung. Entscheidend ist er richtige Einbau!!!

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23 Jul 2016 21:52 #7 von Focusgaser
Hallo liebe Autogaser,
Habe mich lange nicht eingebracht, sorry. Hier ein paar unserer Erfahrungen: Unsere Familie ist ein wenig FORD- verseucht, was ich persönlich befürworte, da ich seit 1978 bei Ford tätig bin. Wir haben 3 LPG- Gasbetriebene Fahrzeuge:
- Fiesta JBS, 1,3i, Bj. 2000
- Focus I 1,6i, Bj. 2004, last Editione vom Einzer
- Fiesta JH, 1,3i, Bj. 2008

Der Fiesta JBS 1,3i 50PS hat meiner Meinung eine der besten Anlagen, die es je gab. Eine Stargas Polaris mit Matrix- Rail, von mir selbst eingebaut bei 59 000 Km. Mittlerweile 460000 Km gelaufen ohne Zusatzoeler oder sonstige Hilfsmittel.
Zur Wartung: - regelmässige Zündkerzenwechsel, alle 20 000 Ventile
einstellen
- alle 100 000 Km Gasfilterwechsel,
- bei 280 000 Km das Abschaltventil an dem Verdampfer erneuert,
- bei 395 000 Km das Rail zerlegt, gesäubert und überholt
Zu dem gelieferten Material von Ford bleibt noch zu erwähnen, dass dieses Auto keinerlei Probleme mit dem Gasbetrieb hat. Der Motor ist noch nicht einmal auseinander genommen worden, kein Ventil eingeschliffen worden, oder sonst etwas. Dieses Auto läuft und läuft und läuft! Diesen Spruch kennen wir doch von einer anderen Marke, aber zu der Zeit war bei der gemeinten Marke noch alles i.O. Mittlerweile verarschen die ja nur Dieselfahrer, Benzin und Gas- Fahrer haben dort noch Glück. Meine Frau und ich sind mit dem Dauerläufer schon kreuz und quer durch Deutschland gefahren, keine Unterschiede in der Leistung zwischen GAS- und Benzinbetrieb, unsere Tochter macht so weiter.

Für die anderen beiden Ford habe ich leider nur KME Anlagen beschaffen können, da unser Stargas Lieferant sein Geschäft aus Altersgründen aufgegeben hat.

Bei den KME Anlagen sind Verdampfertempfühler, verstopfte Verdamfer, dadurch höhere Druckschwankungen und defekte MAP Sensoren an der Tagesordnung. Allerdings muss man bei den Anlagen den günstigen EK nennen. Eine Stargas hat einen ca. Materialwert von 1100,00€ und die KME bekommt man schon für ca. 700,00€. Für die Ersparnis muss man eben ab und wann mal in Teile investieren. Nun zu den Fakten:

- Focus 1,6i Zetec 101 PS mit Valtek- Rail, selbst eingebaut.
Läuft seit ca. 70 000 Km mit einer KME Diego III, hat 2 mal einen
Verdampfertemperaturfühler und 1 mal einen MAP Sensor erhalten. Bei der
KME sind Druckanpassungen im Winter, wie im Sommer von Nöten.
Er reagiert sehr empfindlich auf geringe Zündungsänderungen, was ich auch
viel auf die Motorkonstruktion schiebe. Mein Grundsatz: - Zündung ist das
A+O bei Gasbetrieb. Also Kerzenwechsel lieber bei 15 - 20 000 Km, als bei
30 - 40 000 Km. Sonst steigt der innere Widerstand der Zündspule an und
diese zerlegt sich. Nun mögen viele sagen, die gibt es auch im Nachbau.
Aber dort ist nur noch Beru unter Qualität zu verbuchen. Ich persönlich
fahre bei allen 3 Ford ein original Zündgeschirr, weil das einfach bei
GAS besser funktioniert. Zündkerzen immer die NGK mit Kupferelektrode, die
sind günstiger und funktionieren. Auch dieser wurde schon kreutz und quer
durch Deutschland getreten, nur merkt man bei diesem Motor in den Kassler
Bergen einen Unterschied zwischen Gas und Benzin. Bei uns hier Schleswig-
Holstein ist davon nichts zu merken. Beschleunigungswerte sind hier
identisch. Keine Berge halt.

- Fiesta JH 1,3i Rocam 60 PS
läuft seit ca. 50 000 Km ebenfalls mit einer selbst eingebauten
KME Diego III und einzelnen Matrixdüsen.
Er hat auch schon 2 Verdampfertemperaturfühler verschlungen. Zu allem
Überfluss brauchte diese Anlage bei 40 000 Km Gasbetrieb schon einen neuen
Verdampfer, da dieser sich komplett mit schwarzem, zehflüssigem Schlamm
zugestzt hatte und so immer die MIL leuchtete und Zylinderbank 1 zu Mager
meldete. Eine Reinigung des Verdampfers habe ich verworfen, da ich Glück
hatte und in der "Bucht" einen neuen für 40€ ersteigern konnte. Den alten
werde ich zu gegebener Zeit überholen, um Notfalls Ersatz für den Focus zu
haben. Dieser Fiesta hat es bis jetzt nur bis Niedersachsen geschafft,
da wir für die größeren Strecken den Focus nehmen. So kann ich über
Bergfahrten nicht berichten.

So, das war viel Text, aber ich hoffe, das hilft einigen weiter.
Ein schönes Rest-WE wünscht euer Focusgaser

1,3 Ltr. Verbrauch auf 100Km gab es schon 1955, die verbrauchte Zeit dafür war das Problem!

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